Die Gestaltung der Bögen

Die Geschichte der Bögen (2)

Die Gestaltung der Bögen

Der Name des Schwibbogens kommt vom Schwebebogen aus der Architektur. Dort bezeichnet man damit einen Stützbogen zwischen zwei Mauern. Daneben wurden auch Bögen in Friedhofsmauern als Schwibbögen bezeichnet - solche gibt es heute noch in Annaberg. Warum der Bergschmied für den von ihm geschaffenen Weihnachts-Leuchter die Bogenform wählte ist unbekannt. Durch die kunsthandwerkliche Gestaltung bzw. Verzierung von Oberlichter von Fenstern und Türen war dem Schmied der Bogen in jedem Fall vertraut. Da in den ältesten Schwibbögen im Bogenrund Sonne, Mond und Sterne abgebildet sind, sollte aller Wahrscheinlichkeit nach der Himmelsbogen dargestellt werden. Für die gelegentlich geäußerte Annahme, der Schwibbogen sei das Abbild eines Stollnmundloches, gibt es keine historischen Belege. Die ältesten Schwibbogen mit einem "Felsenbogen" stammen aus dem Jahr 1905.

Schwebebogen am Rittmeistersteig in der Altstadt von Schwarzenberg

Die Gestalt des Schwibbogens
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